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„Donaulachs“ zum Fisch des Jahres 2015 gewählt

Einer der größten heimischen Fische

Der Huchen (Hucho hucho), der auch als Donaulachs bezeichnet wird, wurde vom Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) gemeinsam mit dem Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) zum Fisch des Jahres 2015 gewählt. Damit soll auf die Verdrängung vieler Fischarten durch den Verbau und die Regulierung von Flüssen aufmerksam gemacht werden.

Fotograf: Hebert Frei

 Offenbach, 13.11.2014: Der Huchen (Hucho hucho) wurde für das Jahr 2015 vom Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) gemeinsam mit dem Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) zum Fisch des Jahres 2015 gekürt. „Der Huchen gehört zu den zahlreiche Fischarten in unseren Fließgewässern, die durch den Verbau von Flüssen oder durch Gewässerverschmutzung stark bedroht sind“, erklärt VDST-Umweltreferent, Biologe und Privatdozent Dr. Ralph O. Schill. „Als Donaufisch, steht er aber auch stellvertretend für alle anderen europäischen Wanderfische, die in dem mit 2.900 Kilometern zweitlängsten Strom Europas leben, der zehn Länder durchfließt. Renaturierungs- und Schutzmaßnahmen müssen hier dringend grenzübergreifend stattfinden.“

Fleischfresser wird Wasserpflanze des Jahres 2015

Der fleischfressende Wasserschlauch (Utricularia) wird vom Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) gemeinsam mit dem Tauchsportverband Österreichs (TSVÖ) und dem Schweizer Unterwassersportverband (SUSV) zur Wasserpflanze des Jahres 2015 gewählt. Die drei Sportverbände machen damit auf die Gefährdung dieser faszinierenden Pflanzen aufmerksam.

Offenbach, 15.01.2015: Der Wasserschlauch (Utricularia) wird vom Verband Deutscher Sporttaucher e.V. (VDST) gemeinsam mit dem Tauchsportverband Österreichs (TSVÖ) und dem Schweizer Unterwassersportverband (SUSV) zur Wasserpflanze des Jahres 2015 gekürt. „Begegnet einem der Wasserschlauch auf einem Tauchgang, dann schwebt meist ein unauffälliges Pflanzengeflecht an einem vorüber“, erklärt VDST-Umweltreferent und Biologe Dr. Ralph O. Schill. „Erst beim genaueren Betrachten erkennt man die vielen kleinen Fangbläschen mit denen das Grün zu einer tödlichen Falle für viele kleine Wassertiere wird.“

Wasserschlauch

 

Reinigungstauchen 2014 in Berlin Spandau

Die Tauchabteilung der Wasserfreunde Spandau 04 e.V. hatte zum 13. Reinigungstauchen der Spandauer Spektelake eingeladen. Zusammen mit dem Technischen Hilfwerk sollte das Spandauer Gewässer wieder vom Wohlstandsmüll bereinigt werden.

Erstmals wurde ein Verbund mit Berliner Geocachern eingegangen, welche sich dem Unrat über Wasser annahmen und so auch der angrenzende Uferbereich mit gereinigt werden konnte.

Insgesamt waren 12 Taucher und ebenso viele Geocacher unterwegs. Es wurden unzählige Flaschen, Schilder und anderer Unrat gefunden. Des Weiteren wurde ein ziemlich gut erhaltenes Rosa Damenfahrrad und mehrere moderne Kinderroller aus dem Wasser gezogen.

Alles im allen war es ein sehr erfolgreiches Reinigungstauchen auch wenn man sich lieber saubere Gewässer und Uferbereiche wünscht. Im kommendem Jahr hoffen wir auf besseres Wetter und eine deutlich höhere Beteiligung an Tauchern. Eingeladen ist jeder Taucher und auch Tauchvereine. Der Verbund mit den Geocachern wird sicherlich eine Fortsetzung finden da die Naturverbundenheit unser gemeinsames Interesse ist.

Ein grosser Dank gilt allen Teilnehmern und natürlich auch der Familie Stein für die Organisation dieser Reinigungsaktion.

Ingo Zachert
Präsident des Landestauchsportverbandes Berlin

 

Reinigungstauchen Spektelake in Spandau

Das diesjährige Reinigungstauchen war wieder einmal ein voller Erfolg. Dank des guten Wetters kamen doch noch 14 Taucher, darunter eine Gasttaucherin, zwei ehemalige Mitglieder, ein Neutaucher und ein Auszubildender zur Brücke an die Spektelake.

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Nach einer kurzen Ansprache des Vorsitzenden, und einigen Anweisungen zum technischen Ablauf des Events von Thomas, zwängten sich viele, nach längerer Tauchpause, wieder einmal in das Neopren, und machten sich auf den Weg, den in die Spektelake hinein geworfenen Unrat ein zu sammeln.